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Desk Sharing

Desk Sharing bezeichnet ein Bürokonzept, bei dem Arbeitsplätze nicht fest zugewiesen, sondern von mehreren Personen abwechselnd genutzt und bei Bedarf gebucht werden.

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Kurz gesagt

Desk Sharing bezeichnet ein Bürokonzept, bei dem Arbeitsplätze nicht dauerhaft einzelnen Personen zugewiesen, sondern von mehreren Beschäftigten abwechselnd genutzt werden. Wer im Büro arbeiten möchte, bucht einen freien Platz – meist über eine Software mit interaktivem Grundriss. Die Zahl der Arbeitsplätze liegt dadurch unter der Zahl der Beschäftigten.

Warum Organisationen auf Desk Sharing umstellen

Der Auslöser ist fast immer wirtschaftlich: Wenn Beschäftigte im Schnitt zwei bis drei Tage pro Woche im Büro sind, steht ein fest zugewiesener Schreibtisch die Hälfte der Zeit leer. Bei Büromieten in Innenstadtlagen ist das eine erhebliche Summe. Desk Sharing überführt diese Erkenntnis in ein Konzept: weniger Plätze als Personen, dafür flexibel buchbar.

Der zweite, seltener genannte Grund ist Teamarbeit. Feste Plätze zementieren die Sitzordnung von vorgestern; buchbare Plätze erlauben es, sich projektweise neu zu gruppieren.

Was in der Praxis entscheidet

Desk Sharing scheitert selten an der Software, sondern an drei Punkten: an einer unrealistischen Quote, an fehlenden Regeln für Spitzentage und an Stauraum. Eine tragfähige Einführung klärt vorab, wie viele Plätze pro Person eingeplant werden, was an einem vollen Dienstag passiert, und wo persönliche Dinge bleiben – häufig über buchbare Spinde.

Abgrenzung zu verwandten Begriffen

Hot Desking wird oft synonym verwendet, meint aber strenger das Prinzip „first come, first served“ ohne Buchung. Activity Based Working geht weiter: Dort wird der Platz nicht nur geteilt, sondern nach Tätigkeit gewählt – Fokusraum, Projektfläche, Besprechungszone.

Von der Definition zu Ihren eigenen Büros

Begriffe stehen am Anfang einer Bewertung, nicht am Ende. Dreißig Minuten mit offenem Produkt machen aus dem Konzept Ihren Grundriss.

30 Minuten, Microsoft Teams, ohne Vorbereitung