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Activity Based Working

Activity Based Working bezeichnet ein Bürokonzept, in dem Beschäftigte den Arbeitsort nach der jeweiligen Tätigkeit wählen – Fokusraum, Projektfläche, Besprechungszone oder Schreibtisch.

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Activity Based Working bezeichnet ein Bürokonzept, in dem der Arbeitsort nach der Tätigkeit gewählt wird statt nach Person oder Abteilung. Das Büro hält dafür unterschiedliche Zonen bereit: Fokusarbeitsplätze, Projektflächen, Besprechungszonen, Telefonboxen und informelle Bereiche. Desk Sharing ist die Voraussetzung, nicht das Ziel.

Der Unterschied zu Desk Sharing

Desk Sharing beantwortet die Frage, wem ein Platz gehört – nämlich niemandem dauerhaft. Activity Based Working beantwortet die Frage, welche Art von Platz zu welcher Tätigkeit passt. Beide Konzepte werden oft verwechselt, weil das eine ohne das andere selten funktioniert: Zonen für unterschiedliche Tätigkeiten setzen voraus, dass niemand einen festen Platz beansprucht.

Was es für die Software bedeutet

Wenn Flächen nach Tätigkeit differenziert sind, reicht ein Asset-Typ nicht mehr aus. Es braucht Merkmale, nach denen sich filtern lässt – ruhige Zone, Bildschirmausstattung, Telefonbox, Projektfläche für sechs Personen – und die Möglichkeit, unterschiedliche Regeln je Zone zu setzen: Eine Fokuszelle wird stundenweise gebucht, eine Projektfläche für eine Woche.

Typische Stolperstellen

Die häufigste ist ein Zonenkonzept auf dem Papier, das in der Realität nicht durchgesetzt wird: Wenn in der Fokuszone telefoniert wird, ist sie keine Fokuszone mehr. Die zweite ist ein zu feines Raster – zu viele Zonentypen überfordern Beschäftigte und Administration gleichermaßen.

Von der Definition zu Ihren eigenen Büros

Begriffe stehen am Anfang einer Bewertung, nicht am Ende. Dreißig Minuten mit offenem Produkt machen aus dem Konzept Ihren Grundriss.

30 Minuten, Microsoft Teams, ohne Vorbereitung