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Auslastungsdaten

Auslastungsdaten beschreiben, wie stark Arbeitsplätze, Räume und Bereiche tatsächlich genutzt werden – gemessen über Buchungen, Check-ins, Zutrittsdaten oder Sensorik.

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Kurz gesagt

Auslastungsdaten beschreiben, wie stark Arbeitsplätze, Besprechungsräume und Bereiche tatsächlich genutzt werden – im Unterschied dazu, wie sie geplant oder gebucht sind. Erhoben werden sie aus Buchungen, Check-ins, Zutrittsdaten oder Belegungssensorik und üblicherweise als Auslastung je Bereich, Spitzenbelegung, No-Show-Quote und Wochentagsmuster ausgewiesen. Ihr Wert hängt vollständig von einer benannten Messmethode ab.

Quellen und was sie wirklich messen

Buchungen erfassen eine Absicht, keine Anwesenheit. Check-ins erfassen die bestätigte Ankunft und sind in buchungsgetriebenen Systemen die übliche Grundlage. Zutritts- oder Badge-Daten erfassen den Eintritt ins Gebäude, aber nicht, welcher Platz genutzt wurde. Belegungssensorik misst Anwesenheit direkt am Ort und ist am genauesten und am teuersten – finanziell wie in der Diskussion mit dem Betriebsrat.

Keine Quelle ist vollständig. Eine Auslastungszahl ohne benannte Quelle ist nicht interpretierbar.

Übliche Kennzahlen

Auslastungsquote, maximale gleichzeitige Belegung, No-Show-Quote, Stornoquote, Auslastung nach Wochentag und Tageszeit sowie Auslastung je Bereich oder Etage. Die Spitze zählt mehr als der Durchschnitt: Kapazität muss den stärksten Tag abdecken, nicht den Mittelwert.

Wofür sie verwendet werden

Auslastungsdaten tragen Entscheidungen mit echten Folgen – Mietverträge verlängern oder reduzieren, Etagen an schwachen Tagen schließen, Reinigungsintervalle festlegen, Desk-Sharing-Quoten definieren und Regeln für hybrides Arbeiten überprüfen. Weil solche Entscheidungen schwer rückgängig zu machen sind, gehört die Messmethode neben die Zahlen.

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