Ressourcen

No-Show-Quote

Die No-Show-Quote beschreibt den Anteil gebuchter Ressourcen, die nicht genutzt werden – erkennbar am fehlenden Check-in.

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Kurz gesagt

Die No-Show-Quote beschreibt den Anteil gebuchter Arbeitsplätze oder Räume, die tatsächlich nicht genutzt wurden. Sie wird über den fehlenden Check-in gemessen. Eine hohe Quote bedeutet blockierte Kapazität: Ressourcen erscheinen belegt, stehen aber leer – besonders relevant bei Besprechungsräumen und Parkplätzen.

Warum No-Shows teurer sind als Platzmangel

Ein fehlender Platz ist sichtbar und erzeugt sofort Druck, etwas zu ändern. Eine No-Show ist unsichtbar: Der Raum gilt als belegt, niemand nutzt ihn, und die Organisation schließt daraus, dass mehr Räume gebraucht werden. So entstehen Investitionsentscheidungen auf Basis von Zahlen, die die Realität systematisch überzeichnen.

Gegenmaßnahmen in der Reihenfolge ihrer Wirksamkeit

Erstens die Check-in-Pflicht mit automatischer Freigabe: Wer nicht eincheckt, verliert die Buchung nach einer definierten Frist. Zweitens Transparenz: Wenn No-Show-Quoten je Bereich sichtbar sind, verändert sich das Verhalten oft ohne weitere Maßnahme. Drittens Erinnerungen per Push oder E-Mail. Viertens – und erst dann – Kontingente oder Einschränkungen.

Realistische Zielwerte

Eine No-Show-Quote von null ist weder erreichbar noch erstrebenswert; kurzfristige Absagen gehören zum Arbeitsalltag. Entscheidend ist die Größenordnung: Werte im niedrigen einstelligen Prozentbereich sind unauffällig, zweistellige Werte deuten auf fehlende Regeln oder eine zu bequeme Buchung ohne Konsequenz hin.

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